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Zu unserem Bedauern kursieren leider immer noch die Gerüchte,
dass nicht alle Hunderassen für die Fährtenarbeit geeignet
sind und dass Hunde, die in dieser Richtung ausgebildet
werden, zum Wildern neigen. Diese Auffassung ist falsch.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder gesunde Hund fähig
ist einer Fährte zu folgen, egal ob sie vom Menschen oder
vom Tier stammt. Entgegenzuhalten ist aber, dass jeder Hund
eine Beschäftigung, eine Aufgabe braucht, da ihm sonst etwas
fehlt und seine Lebensqualität gegen Null geht.
Stelle
Sie sich einmal vor, Sie hätten keine Aufgaben, nichts aber
auch gar nichts, womit Sie sich beschäftigen könnten. Ihr
Leben wäre doch total langweilig und Sie selbst missmutig,
unwillig und aggressiv. Hunden geht es da überhaupt nicht
anders! Also kann man zusammenfassend sagen, dass sich die
Fährtenhundausbildung das Ziel gesteckt hat die
Grundbedürfnisse des Hundes in dieser Richtung zu
befriedigen und ihm Aufgaben geben will, an denen er
wachsen kann.
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Der Turnierhundsport
beinhaltet unterschiedliche Disziplinen. Dabei wird in
anerkannte und nicht anerkannte Prüfungen unterschieden. Wer
in den anerkannten Prüfungen, wie dem Vierkampf, dem
Combinations-Speed-Cup oder dem Geländelauf starten möchte,
muss zuvor mit seinem Hund eine Begleithundprüfung bestanden
haben. Für die nicht anerkannten Prüfungen, wie
Hindernislauf, Qualifikations-Speed-Cup und Shorty, ist
keine Begleithundprüfung notwendig. Bei allen Disziplinen
kann man eine Mindestpunktzahl erreichen, die sich aus der
gebrauchten Zeit und Ausführung der Übung zusammen setzt. Um
eine Chancengleichheit unter den Teilnehmern zu
gewährleisten, ist dieser Sport in verschiedene
Altersgruppen unterteilt und nach Frauen und Männern
getrennt. Folgende
Disziplinen können absolviert werden:
Vierkampf:
Setzt sich aus den verschiedenen Disziplinen Hindernislauf,
Hürdenlauf, Slalom und der Gehorsamsübung zusammen. Zur
Teilnahme am Vierkampf und den anderen
Turnierhunddisziplinen muss der zu führende Hund mindestens
15 Monate alt und gesund sein. Es ist von Vorteil, wenn der
Hund lauffreudig ist und im Gehorsam steht. So behält man
die Kontrolle über ihn und vermeidet unnötige Punktabzüge
durch ausgelassene Hindernisse. Die Bewertung der Läufe
erfolgt im Punktesystem, aus denen eine Gesamtpunktzahl
gebildet wird und es ist derjenige Sieger, der die höchste
Punktzahl erreicht. |