Hundesport Neubrandenburg e.V.

Mitgliedsverein im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG)

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Begleithund /       Gebrauchshund

Fährtenhund

/    Turnierhundsport      

Ausbildung zum Fährtenhund

 

Turnierhundsport

Zu unserem Bedauern kursieren leider immer noch die Gerüchte, dass nicht alle Hunderassen für die Fährtenarbeit geeignet sind und dass Hunde, die in dieser Richtung  ausgebildet werden, zum Wildern neigen. Diese Auffassung  ist falsch.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass  jeder gesunde Hund fähig ist einer Fährte zu folgen, egal ob sie vom Menschen oder vom Tier stammt. Entgegenzuhalten ist aber, dass jeder Hund eine Beschäftigung, eine Aufgabe braucht, da ihm sonst etwas fehlt und seine Lebensqualität gegen  Null geht.

Stelle Sie sich einmal vor, Sie hätten keine Aufgaben, nichts aber auch gar nichts,  womit Sie sich beschäftigen könnten. Ihr  Leben wäre doch total langweilig und Sie selbst missmutig, unwillig und aggressiv. Hunden geht es da überhaupt nicht anders! Also kann man zusammenfassend sagen, dass sich die Fährtenhundausbildung das Ziel gesteckt hat die Grundbedürfnisse des Hundes in dieser Richtung zu befriedigen und  ihm Aufgaben geben will, an denen er wachsen kann.

 

 

  Der Turnierhundsport beinhaltet unterschiedliche Disziplinen. Dabei wird in anerkannte und nicht anerkannte Prüfungen unterschieden. Wer in den anerkannten Prüfungen, wie dem Vierkampf, dem Combinations-Speed-Cup oder dem Geländelauf starten möchte, muss zuvor mit seinem Hund eine Begleithundprüfung bestanden haben. Für die nicht anerkannten Prüfungen, wie Hindernislauf, Qualifikations-Speed-Cup und Shorty, ist keine Begleithundprüfung notwendig. Bei allen Disziplinen kann man eine Mindestpunktzahl erreichen, die sich aus der gebrauchten Zeit und Ausführung der Übung zusammen setzt. Um eine Chancengleichheit unter den Teilnehmern zu gewährleisten, ist dieser Sport in verschiedene Altersgruppen unterteilt und nach Frauen und Männern getrennt.

Folgende Disziplinen können absolviert werden:

Vierkampf: Setzt sich aus den verschiedenen Disziplinen Hindernislauf, Hürdenlauf, Slalom und der Gehorsamsübung zusammen. Zur Teilnahme am Vierkampf und den anderen Turnierhunddisziplinen muss der zu führende Hund mindestens 15 Monate alt und gesund sein. Es ist von Vorteil, wenn der Hund lauffreudig ist und im Gehorsam steht. So behält man die Kontrolle über ihn und vermeidet unnötige Punktabzüge durch ausgelassene Hindernisse. Die Bewertung der Läufe erfolgt im Punktesystem, aus denen eine Gesamtpunktzahl gebildet wird und es ist derjenige Sieger, der die höchste Punktzahl erreicht.

   

Combinations Speed Cup: Der CSC ist ein Kombinationslauf für eine Mannschaft und setzt sich aus den Elementen des Slalom, Hürdenlauf, und Hindernislauf zusammen. Der Parcours wird durch zwei weitere Geräte, dem Frankfurter Kreisel und die Mühlacker Harfe, erweitert. Eine Mannschaft besteht aus drei Teilnehmern die je eine Teilstrecke (Sektion mit Start und Ziel) des CSC laufen. Die Läufer starten der Reihe nach, sobald ein Teilnehmer mit seinem Hund die Ziellinie überquert hat.
Die Wertung erfolgt aus der Gesamtzeit der Teilstreckenläufe. Die Hunde müssen ohne Leine geführt werden.

    Geländelauf: Der Geländelauf wird in den Distanzen 2000m und 5000m durchgeführt. Die Strecke soll über freies Gelände, über Feld- und Waldwege verlaufen, die möglichst nicht geteert sind. Der Hund ist dabei angeleint zu führen, entweder mit Halsband oder Brustgeschirr.